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Rückblick 24h-Dienst Ein Tag Berufsfeuerwehr. Für die Jugendfeuerwehr gab es am 29.09.'01 ein ganz besonderes Ereignis. Es wurde ein 24 Stunden Dienst, wie es ihn bei der Berufsfeuerwehr gibt, nachgeahmt. Durch das Wissen unseres Berufsfeuerwehrkameraden Heiko Huss konnte der Dienst relativ realitätsnah durchgeführt werden. Neben den täglichen Aufgaben eines Feuerwehrmannes, wie Materialpflege oder Dienstsport gab es zwischendurch immer wieder Einsätze.
Es wurden zwei Züge gebildet. Ein Löschzug bestehend aus ELW, TLF16 und LF8 und ein Rüstzug bestehend aus ELW, RW1 und TLF16. Jeder Jugendliche hatte natürlich seinen festen Platz auf dem jeweiligen Fahrzeug. Alle Einsatztätigkeiten konnten so besonders effektiv bewältigt werden. Die Alarmierung der Jugendlichen erfolgte über eine eigens im Feuerwehrhaus installierte Lautsprecheranlage.
Begonnen hatte der Dienst um 09:00 Uhr. Als erste Diensthandlung mussten die Fahrzeuge überprüft werden. Ist der Löschwassertank voll, sind alle Sachen an Ihrem Platz. Danach ging es nahtlos mit der Ausbildung der Jugendlichen an Schere und Spreitzer weiter. Als zweites Ausbildungthema gab es den Wassersauger (s. Bild). Gleich zu Ausbildungsbeginn kam es zum ersten Einsatz. Es war leider nur ein Fehlalarm an der Helsaer Grundschule. Bis zum Mittagessen gab es dann noch einen weiteren Einsätze. Ein umgestürtzter Grill musste gelöscht werden. Zur Stärkung gab es dann zum Mittag für jeden Pizzas.
Ab 14:30 Uhr stand Dienstsport auf dem Plan. Auf der "Schanze" spielte die gesamte Jugendfeuerwehr Fussball gegeneinander. Nach einer halben Stunde kam es zu zwei weiteren Einsätzen. Eine hilfslose Person musste mit einer Leiter gerettet werden und der Rustzüg musste eine Ölspur mit Sägemehl abstreuen. Bis zum Abendessen mussten zwei weitere Einsätze gefahren werden. Ein weiteres Mal ging es zur Grundschule. Diesmal war es kein Fehlalarm, ein Klassenraum war verqualmt und der Löschzug mit Hilfe des RW1 hatten alle Hände voll zu tun. Als das Abendessen um 19:00 Uhr schon fast auf dem Tisch stand musste der Rüstzug zu einer technischen Hilfeleistung ausrücken. Eine Person war unter einem Container eingeklemmt und musste mit Hilfe der Luft-Hebekissen befreit werden.
Den größten Spaß hatten alle, als Hansi, das australische Langstreckenrennhuhn (s. Bild) von unserem Gemeindebrandinspektor vermisst wurde. Es hatte sich auf einen Baum verkrümmelt und musste mit Hilfe einer Leiter aus seiner Lage befreit werden. Den Höhepunkt des Abends gab es um 00:00 Uhr in der Nacht als die Jugendfeuerwehrkameraden des Löschzuges einen brennendes Haus aus Paletten löschen konnten. Insgesamt gab es bis zum Dienstende am Sonntagmorgen 9 Einsätze. Sie alle aufzuzählen wäre mühsam und würde den Rahmen sprengen.
Ohne die Unterstützung der Einsatzabteilung wäre diese große Aufgabe gar nicht möglich gewesen. Die Einsätze mussten durch die Kameraden der Einsatzabteilung vorbereitet werden. Die Kameraden Holger Brinckmann, Thomas Lenz, Tim Noll und Dirk Richter hatten als Fahrer auch alle Hände voll zu tun. Die Jugendfeuerwehr bedankt sich an dieser Stelle für die Unterstützung.
Allen Teilnehmer hat dieser 24h-Dienst viel Spaß gemacht und eine Wiederholung im nächsten Jahr ist nicht ausgeschlossen. Benjamin Blum, 03.10.'01 |
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