2005

Von Samstag, 01.10. bis Sonntag, 02.10.2005 fand der 24-Stunden-Dienst der Jugendfeuerwehr im Feuerwehrhaus Helsa statt. Die 12 Jugendlichen und sieben Betreuer begannen den Dienst am Samstag um 9 Uhr mit der Funktionsübernahme, bei der alle Fahrzeuge und Gerätschaften von der Besatzung überprüft wurden. Ebenso kümmerte sich jeder um seine persönliche Schutzausrüstung. Um 10 Uhr begann der offizielle Ausbildungsdienst mit einer Theorieeinheit zum Thema „Atemschutz“. Gegen 10:20 kam der erste Einsatz für den Löschzug. Es brannte eine Schutzhütte an den Fischteichen im Hergesbachtal. Innerhalb einer Minute rückten die Fahrzeuge aus. Der Brand wurde vorsätzlich von einem Mitglied des Angelvereins verursacht.



Kurz nach dem Mittagessen wurde ein schwerer Verkehrsunfall zwischen Helsa und Wickenrode gemeldet, der sich allerdings als Fehleinsatz entpuppte. Im Laufe des Nachmittages folgten weitere unterschiedliche Einsätze. Zum Beispiel konnte eine Person, die unter einem Anhänger eingeklemmt war, befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Des Weiteren wurden zwei vermisste Personen am Stubberg gesucht und gefunden sowie eine Ölspur an der Kläranlage abgestreut. Während der anschließenden Fahrzeugbestückung und –reinigung folgte auch schon der nächste Einsatz: in der Kratzenbergkurve rammte eine junge Frau mit ihrem PKW einen Müllcontainer und musste von der Feuerwehr aus ihrem stark beschädigten Fahrzeug mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden.



Direkt im Anschluss musste der Löschzug einen Altpapiercontainerbrand am Edeka-Markt löschen. Nach dem Abendessen folgte die Bereitschaftszeit, in der die Mannschaft einen Film schaute. Kurze Zeit später wurde erneut der Löschzug zu einer brennenden Gartenlaube in den Falkenweg gerufen. Auch diesen Brand hatten die angehenden Brandschützer schnell unter Kontrolle. Noch vor der Nachtruhe musste der Löschzug erneut ausrücken, um den Hund „Bodo“, der auf einen Baum geklettert war, von diesem zu retten und seinem aufgeregten Besitzer zurückzugeben.



Kurz nach Mitternacht wurden die jungen Brandschützer aus dem Schlaf gerissen. Am Sportplatzweg war ein Holzhaus in Brand geraten. Unter Atemschutz konnten die Brandschützer das Feuer mit mehreren Strahlrohren schnell unter Kontrolle bringen. Der Rest der Nacht verlief ruhig. Gegen 7:30 Uhr ertönte der Weckgong und nach einem ausgiebigen Frühstück begann der Reinigungsdienst. Die 24-Stunden-Übung endete dann um 10 Uhr.
Wir danken hiermit den Helfern und Helferinnen und hoffen, dass es allen Beteiligten gut gefallen hat.



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