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Unsere diesjährige Freizeit ging in das Jugenddorf auf dem hohen Meißner. Um 9.00 Uhr ging es mit 12 Jugendlichen und 4 Betreuern auf die Reise. Nach der Besichtigung der Zimmer im schönen Elfenhaus nahmen wir unsere erste Mahlzeit ein. Nach dem Mittagessen probierten wir alle zusammen den Barfußpfad aus. Über Steine, Maiskörner, Sägemehl, Tonkugeln, durch die Schlammtreppe und den Bach führten wir unsere Füße. Doch für heute stand noch eine Wanderung um den Meißner auf dem Plan allerdings mit Schuhen. Auf dem 754m hohen Meißner, der wie uns unser Wanderführer mitteilte auch der Wißner, der Weißner genannt wird wegen dem Schnee, der im Winter eher fällt und länger liegen bleibt, gab es viele schöne Ausblicke zu sehen. Der Rundgang führte uns an der Kalbe, der Stinksteinwand, dem Frau – Holle – Teich und dem Eulenpfad vorbei. Für unseren Abend war ein Film geplant und Asterix und Obelix brachten uns zum Lachen.
Am Freitag Morgen stand als erstes das freundliche Wecken mit den Jugendwarten auf dem Programm. Doch für heute war das noch nicht alles, denn die Berufsfeuerwehr Göttingen freute sich schon auf unseren Besuch. 95 Einsatzkräfte arbeiten in 3 Wachabteilungen im 24 h Dienst. Nach Ankunft besichtigten wir die Leitstelle wo uns erklärt wurde wie Einsätze von dort aus gesteuert werden. Mit großer Freude machten wir uns in die Atemschutzwerkstatt auf und probierten die Atemschutzstrecke und die Entlosleiter aus. Nach dem Besichtigen der Feuerwehrautos wurde uns eine von zwei Drehleitern vorgeführt. Für den Nachmittag war eine Shoppingtour durch Göttingen vorgesehen. Mit vollen Einkaufstüten im Jugenddorf zurück stand der Barfußpfad an, denn wir stellten fest: „Das ist für unsere Füße gesund und macht auch noch großen Spaß!“ Mit lustigen Spielen verbrachten wir den Freitagabend, Jungs gegen Mädchen, wer bekommt die Wolle am schnellsten durch die Anziehsachen??
Samstag Morgen fuhren wir gleich nach dem Frühstück ins Besucherbergwerk. Mit Helmen und dem Spruch „Glück Auf“ wagten wir den Schritt in die Grube Gustav. Dort wurde uns gezeigt, wie früher mit Schlägel und Eisen Kupferschiefer und Schwerspat abgebaut wurde. Über den Mittag hatten wir Zeit für einen kleine Bummel durch Eschwege, bevor es für den restlichen Nachmittag ins Schwimmbad ging. Dort wurde im Wasser getobt und ein Wettbewerb für die zwei Rutschen veranstaltet. Bei einem gemütlichen Grillabend mit Lagerfeuer und Stockbrot ließen wir unsere Jugendfeuerwehrfreizeit auf dem höchsten Berg in Nordhessen ausklingen. Denn am Sonntag Morgen wurden die Koffer gepackt und die Zimmer aufgeräumt und es ging wieder nach Haus. Aber wir freuen uns schon heute auf die Freizeit im nächsten Jahr. |
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